Chlorophyll – der Powerstoff im grünen Smoothie

imageGrüne Smoothies werden zum Glück immer beliebter und falls Sie selbst noch keinen probiert haben, dann ermutige ich Sie zum Ausprobieren! Sie werden nicht nur überrascht sein, wie toll er schmeckt, sondern auch ihr ganzer Organismus wird sich über die kleine Nährstoffbombe freuen! In diesem Artikel möchte ich einige der tollen Gesundheitsvorteile von grünen Smoothies und von Chlorophyll im Speziellen vorstellen.
Chlorophyll ist der grüne Farbstoff in Pflanzen, also in allen Salaten, Blättern und Blattgemüsen. Mithilfe der sogenannten Photosynthese wandelt Chlorophyll Licht in Kohlenhydrate um und versorgt die Pflanze so mit Wachstumsenergie. Wir bezeichnen Chlorophyll gerne als das Blut der Pflanze, weil es dem menschlichen Blut ähnelt! Der rote Farbstoff im menschlichen Blut heißt Hämoglobin und besteht in seiner chemischen Struktur aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, welche um ein Eisenatom gruppiert sind. Das Hämoglobin ist das Sauerstoff-Taxi, denn es bringt frischen Sauerstoff in jede einzelne Körperzelle. Chlorophyll hat wie gesagt denselben Aufbau, nur dass es anstatt eines Eisenatoms, ein Magnesiumatom ist. Aus diesem Grund hilft Chlorohyll die Sauerstoffaufnahme zu erhöhen!
Chlorophyll ist ein natürlicher Entgifter, da es in der Lage ist Schwermetalle wie Blei und Quecksilber an sich zu binden und aus dem Körper auszuleiten. Es schützt die DNA vor krebserregenden Stoffen und kann Calciumsteine (Nierensteine) aufbrechen. Es gibt ein interessantes Beispiel aus dem Zweiten Weltkrieg. Es wird berichtet, dass Ärtze den Truppen Infusionen mit Chlorophyll gegeben haben, nachdem das Blutplasma nicht mehr zur Verfügung stand.
Nun wissen Sie bereits einiges über die tollen Leistungen von Chlorophyll für Ihre Gesundheit und dass es in vielen grünen Gemüsen und Blättern steckt.
Was ist noch so gesund an den grünen Smoothies? Ein grüner Smoothie ist ein Mixgetränk aus grünem Blattgemüse (z.B. Spinat, Feldsalat, Mangold) und anderem Gemüse (z.B. Gurke, Zucchini) mit Kräutern, Wildkräutern, Sprossen und einer Sorte Obst (Bananen, Äpfel, Aprikosen) in unterschiedlichster Kombination und am Besten abwechslungsreich und frisch zubereitet. Grüne Smoothies zeichnen sich an einer hohen Vitalstoffdichte aus, das heißt, in einem Getränk bekommen wir ganz viele Mikronährstoffe in Form von Vitaminen und Mineralien. Außerdem bekommen wir viele sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem eine antioxodative Wirkung haben. Antioxidantien fangen freie Radikale und neutralisieren sie. Freie Radikale sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt, welches sie ohne Rücksicht anderen Molekülen entreißen. Das betroffene Molekül wird nun selbst zu einem freien Radikal und klaut sich ein Elektron von einem anderen Molekül und so entsteht eine Kettenreaktion, die man als oxidativen Stress bezeichnet. Das kann zu Zellschäden, DNA Schäden oder zum Zelltod führen. Nachdem wir viele Antioxidantien in frischem, grünen Gemüse finden, leisten wir einen großartigen Beitrag um die Belastung von freien Radikalen mit all seinen Folgen zu vermindern. Grüne Smoothies liefern auch viele Ballaststoffe, mit denen wir unserer Verdauung auf die Sprünge helfen. Ballaststoffe sehen unter dem Mikroskop wie kleine Schwämmchen aus, die gerne unseren Darm durchputzen, für eine vollständige Darmentleerung sorgen und den Blutzuckerspiegel konstant halten.
Was macht grüne Smoothies so besonders? Grüne Smoothies entstanden nach einer Idee der Russin Victoria Boutenko, die nach einer Idee suchte, um ihrer Familie grünes Blattgemüse schmackhaft zu machen. Mit der Kombination grünes Blattgemüse und 1 Obstsorte entsteht ein herrlicher Drink, mit dem es möglich wird, große Mengen an grünem Blattgemüse zu uns zu nehmen, Vitamine und Mineralien aus der Cellulose des Gemüses durch den Mixvorgang herauszulösen und schneller für unseren Körper verfügbar zu machen und unseren Körper in seiner Entgiftung zu unterstützen. Ein tolles Getränk!
Wann trinke ich am besten einen grünen Smoothie? Am besten wir sprechen vom grünen Smoothie essen. Es ist nämlich wichtig, dass der Drink im Mund bei jedem Schluck durchgekaut wird, denn im Mund werden die ersten Verdauungsenzyme aktiviert, die unbedingt erforderlich sind, um alle tollen Stoffe im Smoothie richtig zu verwerten. Auch beim Smoothie gilt: „gut gekaut ist halb verdaut!“. Am besten man mischt nicht so viel Wasser in die Smoothies, dann bleibt er etwas dickflüssiger und kann besser gekaut werden! Ein grüner Smoothie ist ein tolles Frühstück! Wir helfen der Leber bei der Entgiftung, die nach ihrem Rythmus von 4 Uhr morgens bis etwa 11 Uhr stattfindet. Ein grüner Smoothie in diesem Zeitraum ist das Beste für die Entgiftung und Schonung der Entgiftungsorgane. Ab 11 Uhr arbeitet der Stoffwechsel wieder auf Hochtouren und ab dann ist eine feste Mahlzeit ideal. Sie werden sehen, wenn Sie Ihr Frühstück mit einem grünen Smoothie austauschen, möchten Sie ihn nach einigen Wochen keinesfalls mehr missen!
Aufgepasst! Blätter von Knollen! Was passiert mit den Blättern von Kohlrabi, Radieschen, Rote Bete und all den anderen Knollengemüsen, die wir im Biomarkt kaufen oder im eigenen Garten heranzüchten? In den meisten Fällen werden sie leider weggeworfen. Schade, denn gerade in den Blättern stecken durchschnittlich mehr Nährstoffe als in der Frucht. Daher: werfen Sie die Blätter von gekauften oder geerntetem Gemüse nicht weg, sondern rein damit in den Mixer und zaubern Sie damit einen nährstoffreichen, gesunden Smoothie.

www.organicational-health.com

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